Naturschutz

LebensEinkommen Garantiert und Tierrechte

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Tierrechte sind ein sehr umstrittenes Thema, denn in einer Welt, in der es keine Menschenrechte gibt, sind Tierrechte nicht als Vorsorgemaßnahmen definiert, sondern eher als Spätfolgen-Maßnahmen angesehen, sie stellen ein direktes Ergebnis unseres Versagens dar, einander als Individuen zu helfen und zu unterstützen.

Wenn man sich die Muster anschaut, die in einer Gesellschaft entstehen, die extreme Armut zuläßt, spielen Tiere im Leben der Armen die Rolle der ‘Liebe’. Mittellose Menchen fühlen sich vom System ungeliebt, – und das ist keine Verallgemeinerung, es ist ein Muster – und suchen folglich nach irgendeiner Form der Anerkennung oder  Wertschätzung, die sie dann glauben in den Tieren finden – und dann wird das gemeinsame Leid, wenn das Geld fürs Essen nicht reicht, als Güte angesehen.

Mit dem Vorschlag für ein ‘LebensEinkommen Garantiert’ empfehlen wir, dass Haustiere nicht zur Ware und nicht fürs Geld gezüchtet werden, und dass Vorsorgemaßnahmen eingerichtet werden, die gewährleisten, dass dies auch in der Tat angewendet und eingehalten wird. Wir schlagen auch vor, dass die Veterinärberufe in die gleiche Kategorie fallen, wie Berufe des Gesundheitswesens´oder der Ärzteschaft, die als persönliche Bestimmung oder Berufung ausgeübt werden. Weitere Auswirkungen des ‚LebensEinkommens Garantiert‘ wird es zum Beispiel im Falle von Zirkussen geben. Dort werden Tiere als Geldquelle zu Unterhaltungszwecken trainiert und vorgeführt. Wenn die Grundbedürfnisse der Menschen bedient/gedeckt sind, werden sie in der Lage sein eher ein Tier- oder Naturschützer zu werden. Wenn es  ihre Berufung ist mit Tieren zu arbeiten = können sie das auch machen! Folglich werden Naturschutz und Tierrechte innerhalb eines Systems mit einem garantierten LebensEinkommen eine viel wirksamere Unterstützung seitens der Menschheit bekommen.

Die Not der Tiere ist zur Zeit unermeßlich groß, besonders in Ländern, in denen es massive Armut gibt. Dies verursacht Tierplagen, die zu noch größeren Nöten und Leiden führen. Im Rudel versuchen die Tiere gemeinsam Futter zu finden und werden dann für ihr Verhalten beschuldigt, ihr Verhalten ist aber die direkte Folge der wirtschaftlichen Bedingungen, die auf der Erde unter Menschen zugelassen und erlaubt werden und daher eine unmittelbare Auswirkung des menschlichen Einflusses auf sie. Diese Art von Szenarien können verhindert werden, sobald der Mensch nicht mehr länger von der Wirtschaft bedroht wird und wir damit aufhören uns gegenseitig zu missachten, wenn es um die Menschenrechte geht.

Die Schlußfolgerung ist, dass Tierrechte und Menschenrechte eng miteinander verknüpft sind – sie werden beide gemeinsam entwickelt. Deshalb ist unser Vorschlag an alle Tierschützer, die Tieren wahrhaft helfen wollen, ein Grundeinkommen zu unterstützen, das alle menschlichen Grundbedürfnisse ausreichend deckt – die zum Beispiel auch ein Haustier sein können – damit auch Tieren ausreichende Unterstützung und ein würdiges und erfreuliches Leben ermöglicht wird.

Forschungsteam der Gleiches Leben Stiftung

tierrechte

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